| Gabriel gewählt. Oder doch nicht? |
| Donnerstag, 27. September 2007 | |
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Das Ableben von Klausjürgen Wussow im Juni dieses Jahres machte
es erforderlich, dass Dementia 04 sich auf die Suche nach einem
Nachfolger für das Amt des Ehrenvorsitzenden macht, das Wussow bis
dahin bekleidete. Die Entscheidung war eindeutig, aber dann kam der Schock: der Kandidat ziert sich. Sorgt die Nachfolge von Klausjürgen Wussow für Zündstoff in der Knobelvereinigung? Oder findet sich wieder einmal eine demente Lösung? Wahlergebnis eindeutig Nach von den jeweiligen Unterstützern der beiden Kandidaten erbittert geführtem Wahlkampf steht das Ergebnis nun fest. Mit sechs Stimmen bei zwei Enthaltungen hat Dementia 04 sich dafür entschieden, Gunter Gabriel das Amt des Ehrenvorsitzenden anzutragen. Nachdem Werner Böhm ursprünglich per Eilentscheid als Nachfolger bestimmt werden sollte, mehrten sich die Stimmen aus der Vereinigung, die Zweifel an der Eignung Böhms äußerten. Dem Rechnung tragend wurde sich auf ein Wahlprozedere geeinigt und mit Gunter Gabriel ein weiterer Kandidat vorgeschlagen. Die Auswertung des Online-Votings ergab nun, dass sich sechs von acht Dementen für Gabriel aussprachen, bei zwei Enthaltungen erhielt Böhm damit keine Stimme. Diese Kehrtwende in der Zuneigung zeichnete sich zwar schon bei regelmäßig durchgeführten Umfragen unter den Wahlberechtigten ab, ein so eindeutiges Ergebnis erwarteten aber nicht einmal Insider. Schock: Kandidat steht nicht zur Verfügung Doch schon vor Abschluß der Wahl zogen dunkle Wolken über den Köpfen der Dementen auf. Dementia 04 erreichte die Information, dass das Management Gabriels zur Zeit keine Möglichkeit sehe, dass er den Ehrenvorsitz übernehmen könnte. Zwar wurden auch Harald Juhnke und Klausjürgen Wussow nicht nach ihrer Bereitschaft gefragt, diese würdevolle Funktion zu übernehmen, allerdings lagen damals jeweils andere Kommunikationsvoraussetzungen seitens der Kandidaten vor. Gabriels Ablehnung stößt Dementia 04 nun in einen tiefen Konflikt: respektiert man die Haltung des Kandidaten oder wird das Problem in bewährter Weise behandelt, also vergessen? |
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