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Nachdem er sich für mehrere Tage der Öffentlichkeit an einem geheimen Ort verbarg, ging Zeuchwart heute in die Offensive:
"Ich habe jahrelang gedopt. Ich habe Cola getrunken und
wollte mir damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber meinen Kontrahenten
verschaffen. Ich habe es jetzt lang genug für mich behalten. Es mußte
einfach ans Licht." so der Zeuchwart in seinem Statement. Doch er
bereut seine Taten: "Ich möchte mich bei allen entschuldigen, denen ich
so übel mitgespielt habe. Ich lege meine weitere Schockkarriere in die
Hände derer, die ich hintergangen habe. Wenn sie mich nicht mehr unter
sich haben wollen, werde ich den Schocksport an den Nagel hängen." Kurz vor seinem Geständnis ist kompromittierendes Bildmaterial aufgetaucht. Es zeigt den Zeuchwart beim Gebrauch von Dopingmitteln:
Das Geständnis schlug ein wie eine Bombe. Dementia 04, der
Stammverein des Zeuchwarts, war erschüttert. Zwar war der Präsident
nicht für eine Stellungnahme zu gewinnen, doch der Vize kommentierte:
"Das konnte keiner ahnen. Das muß Zeuchwart gut vor uns verborgen
haben. Ich bin entsetzt!". Der Schatzmeiser zweifelte die Wirksamkeit
der eingesetzten Dopingmittels an: "Man hat nicht wirklich eine
Leistungssteigerung beim Zeuchwart gespürt. Aber wer weiß, wie er
geschockt hätte, wenn diese Mittel nicht zum Einsatz gekommen wären."
Am kommenden Freitag steht die nächste Vorstandssitzung der Dementia
an. Vermutlich wird die Tagesordnung nun geändert, um schnell auf das
Dopingbeben zu reagieren. Unklar ist, ob der Zeuchwart seine sportlichen Erfolge ebenfalls unter Dopingeinfluss erreicht hat.
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Hintergrund:
Cola, das Teufelszeuch
Für gewöhnlich nehmen Athleten im Schocksport isotonische Getränke aus der Familie der Biere
zu sich. Auch andere, alkoholreichere Getränke werden regelmäßig von
Teilnehmern an Schockrunden konsumiert. Daneben wird das Trinken von
Wasser zwar nicht gerne gesehen, allgemein jedoch toleriert. Es
kursierten seit geraumer Zeit Gerüchte, dass manche Schocker zu
verbotenen Substanzen greifen. Cola ist eine von ihnen. Zu den bekanntesten Herstellern gehören die US-amerikanischen Pharmakonzerne Coca Cola und Pepsi.
Es wird gemutmaßt, dass das in diesen Präparaten enthaltene Koffein der
Ermüdung vorbeugen und so einen Schocker leistungsfähger machen soll.
Noch drastischer soll die Einnahme von sog. Kaffee sein. Es handelt sich hierbei um ein Heißgetränk, dass die Substanz in noch größerer Konzentration beinhalten soll.
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