| Demenzprotokoll zur DM 2007 |
| Mittwoch, 4. April 2007 | |||||||||
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Endlich war es wieder soweit ! Die 3. Offene Deutsche Meisterschaft im Schocken in Königswinter-Oberpleis zog wieder alle Schocker des Landes an. So glaubten auch wir gerüstet zu sein für ein Schocken auf technisch und taktisch höchstem Niveau.
Getreu diesem Motto bildeten wir im Vorfeld unser 5er Team für die
Mannschaftswertung. So zogen dann unsere 5 dementesten Schocker ins
Rennen um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.
Unser dementes Team bestand aus:
Unsere zwei Einzelkämpfer waren:
Freitag, der 16.03.2007
GRAF PORNO BLÄST ZUM ZAPFENSTREICHDieses Jahr wollten wir bereits zum Warm-up dabei sein und dem Jetlag mit möglichst dementer Hirsenflutung entgegenwirken. Eines vorweg: Dies haben wir vorbildlich geschafft. Die Vorhaut bildeten Schatzmeiser und Präsident. Im Hotel Sängerhof in Königswinter-Ittenbach bezogen wir eine Präsidenten-Suite (Schatzmeiser, Präsident), ein 3er Matrosenzimmer (Zeuchwart, Vize, Knosi) (…!) und ein Zimmer, das einerseits als Raum für die Pressekonferenz (Pressesprecher) und andererseits als Behandlungszimmer (Vereinsarzt) dienen musste. Knosi und Vereinsarzt bezogen erst am Samstag früh ihr Zimmer. Irgendetwas haben die da nicht verstanden… Zurück zum Freitag. Nach dem Zimmerbezug durch Schatzmeiser und Präsident, folgte die längst überfällige Vorbestrahlung mittels Kölsch. Dabei erhielten wir von unserem Gastgeber wichtige Insider-Informationen, die sich noch als sehr wichtig erweisen sollten. So erfuhren wir, dass es noch andere Hotels in der Gegend gibt und dass auf der A3 nachmittags immer viel Verkehr ist. Ferner erfuhren wir, dass ein weiterer Knobelclub, der letztes Jahr schon in dieser Unterkunft zu seltsamen Taten aufbrachen, heute noch anreisen würde: Der Knobelclub Ting Ting Ting e.V.
Der erste eingetragene Knobelclub in Deutschland ! Auf dieses Zusammentreffen freuten wir uns natürlich sehr. Irgendwann um Gamma Uhr waren dann alle da. Also der Rest von Dementia 04, außer Knosi und Vereinsarzt und natürlich der Knobelclub Ting Ting Ting e.V.
Nach den ersten Worten des Präsidenten Wolfgang (Schrotti) kamen mir fast die Tränen. Sehr vorbildlich war seine Muttersprache bereits auf diverse Fremdsprachen vorbereitet. Zu diesem Zeitpunkt fehlten uns noch so einige Würfel, go´s. Hut ab.In rasender Geschwindigkeit bauten wir den halben Gastraum so um, sodass wir, der Knobelclub ting ting ting e.V. und die Dementia 04, an einer großen Tafel gemeinsam schocken konnten. Hier und da flossen auch mal die Regeln des anderen Clubs mit ein. Dies sorgte auf beiden Seiten für reichlich Erheiterung. So machte Schatzmeister Dirk von den Ting Ting Tings Bekanntschaft mit de Kapp. Daraus entstand übrigens auch ein sehr hübsches Foto…
Hier wurde schon fleissig geschockt. Bevor es dann richtig begann, musste noch schnell für den ein oder anderen Vorständler die Mikrowelle bestückt werden, weil sich Hunger breit gemacht hatte. Wir schockten mit, äh, öh, puuuh, ja hm ja ja… Naja, neben den netten drei Jungs vom Knobelclub ??? war auch Strothi mit dabei. Nach kurzer Zeit ertappten wir Strothi bei massiver Würfel-Akrobation. Hier musste er, besonders durch unseren Vize, in die Schranken gewiesen werden. So, von nun an wurde der Demenznebel immer dichter. Man munkelt aber, dass der Zeuchwart beim Pullern gefilmt wurde… Diverse Kommunikationsversuche wurden noch gestartet und teilweise sofort wieder unterbrochen, weil eine Kleinigkeit fehlte - die Muttersprache, der gemeinsame Nenner, ein Kommunikationsplan. Gegen Gamma Uhr wurden wir dann wieder von Nobby (war doch der Nobby, oder ?!) sicher in unsere Unterkunft gebracht. Während der Fahrt stimmte die Dementia das ein oder andere Schlager-Schätzchen an. Nobby war davon sehr angetan und sang, meistens beim Refrain, ordentlich mit. Respekt. Nobby, Du bist der bester Fahrer, den wir je hatten !!! Im Hotel "Sängerhof" angekommen fielen wir direkt an die Schwemme, die allerdings schon sehr zu war. Unser lieber, wie war doch der Name…Gastgeber war jedoch so nett, uns noch einige Flaschen Bier auf den Tresen zu stellen. So ließen wir den Abend bei netten Gesprächen langsam ausklingen. Hier einige Beispiele der Kommunikation:
"Das hat aber Spaß gemacht."
"Ich muss ma´ auf´n Pott."
"Wat is eigentlich mit de Busen ?"
"Was passiert heute noch im Matrosenzimmer ?"
Der Freitag war vorüber…
Samstag, der 17.03. 2007THE DAY AFTER YESTERDAY
oder: TAG DER MEISTERSCHAFToder ganz einfach: THE FOG, NEBEL DER DEMENTIA
Bräsige Hirsen überall. Vor dem ersten Waschgang bemerkte der Präsident den ersten vorbildlichen Demenzanfall. Es fehlte die Präsidenten-Zahnbürste inkl. Zubehör. Da musste schnell der Vereinsarzt kontaktiert werden, weil dieser ja schon im Landeanflug auf das Hotel Sängerhof war. Er befreite den Präsidenten dann aus seiner dementen Lage und kaufte an einer Raststätte das benötigte Präsidenten-Equipment.Der Tag begann dann mit einem zünftigen Schock-Frühstück: Kaffee, Kaffee, Kaffee und dazu ein wenig Kaffee. Oben drauf gab es dann noch ein Ei und en legger Brötschen. Die Ting Ting Tings waren auch dabei und sahen ähnlich hübsch aus wie die Dementen. Die Benchmark, der Hübscheste, war aber auch diesmal unerreicht. Nach dem Frühstück war es dann soweit…erst mal auf´n Pott. Der Pitto war ja jetzt da. Danach hübschten sich alle noch etwas auf: Die Matrosen kümmerten sich um ihr Make-up, der Pressesprecher um seine Löckchen und der Vereinsarzt um sein Brusthaar. Unser Fahrer, Nobby oder Ercüment, brachte uns pünktlich zum Austragungsort. Nach der Ankunft ging es ganz schnell: Jacken zur Garderobe, neuen Würfelbecher kaufen, Biermarken kaufen, dement aus der Wäsche gucken, Startnummer rumplärren, Armbänder antackern lassen, Würfel in Empfang nehmen und die heilige Halle betreten. Hier angekommen war erst mal blödes Rumstehen angesagt. Da dieses Rumstehen ziemlich direkt vor dem Eingang stattfand, sorgten wir hier vorbildlich für etwas Stau. Man (er)kannte uns. Das stellten wir oft fest. Das lag an unserem Outfit, das sich vom Outfit der anderen Clubs deutlich abhebt. …und das ist auch gut so… Dann war es soweit. Jeder begab sich zu seinem Tisch. Nach kurzer Ansprache durch Strothi und die übliche Nationalhymne, wurde die 3. Meisterschaft im Schocken eröffnet. Leider nicht so schön synchron wie letztes Jahr knallten die 567 Würfelbecher mit ihren 1.701 Würfel auf die Tische. Um 13:30 Uhr gingen die Präsidentenfahnen dann leider unter. Nach 8 Schock-Outs und unzähligen geilen Schocks musste er sich dann doch dem Lokführer aus Köln-Gremberghoven geschlagen geben. Ähnlich erging es dem Rest des Vorstands (Berichte fehlen). Hier zeigte sich wieder unser Teamgeist. Barfuss oder Lackschuh, alle oder keiner !
Vergriffen, wie sich später herausstellte, von "ihr". Ja, ihr habt richtig gelesen - von "ihr":
Ich weiß leider ihren Namen nicht mehr. Vergessen. Ich, äh der Präsident wacht immer noch vor lauter Angst nachts schweißgebadet auf. Dies war passiert: Nach einem neuerlichen Pottbesuch des Präsidenten fixierte sie ihn sofort vom Eingang der Aula aus mit ihrem stechenden Blick. Dann kam sich mit wuchtigen Schritten auf ihn zu und faltete ihn nach allen Regeln der verbalen Kunst zusammen. Als ob das nicht gereicht hätte, zitierte sie ihn auf den Männer-Pott, um ihren Ärger auch visuell zu untermauern. Also standen sie in einer Toilette und diskutierten das Klebeverhalten von nassem und trockenem Papier und die mehrfachen Bewegungsabläufe beim Abreißen der Flyer. Der Präsident versuchte beruhigend auf sie einzureden als plötzlich der Zeuchwart aus einer Nachbartoilette kam und irgendwas von (sinngemäß) toller Flyer- Distribution faselte. Dies brachte sie natürlich wieder ordentlich in Rage. Dann standen eben 2 Demente mit ihr auf dem Herrenklo und sind sehr sehr klein geworden. Bevor sie ihre körperliche Überlegenheit so richtig ausnutzen konnte, konnten wir das "Gespräch" diplomatisch beenden. Nach zwischenzeitlichem Bierkonsum und den obligatorischen Schnitzelbrötchen ging es für die Dementia 04 geschlossen in die Trostrunde. Dies war ein massiver Auftritt von uns. Wo man auch hinschaute, man sah nur Dementia. Dies fiel auch unseren Leidensgenossen aus den anderen Clubs auf, die uns auch häufig darauf ansprachen. Vor Redaktionsschluss war die Zahl der Knochenbrüche, Nasenabrisse, Kieferverbeulungen und Zahnweitschlägen aus diesem Grunde nicht bekannt.
Unser getarntes Ziel war, den Gegner mit dementen Gesprächen vorab zu verunsichern und somit zum Verlieren zu zwingen. Dies hat besonders der Präsident vorbildlich begonnen. Allerdings dann nicht mit der nötigen Konsequenz zu Ende geführt. Nach ca. 63 Sekunden war für ihn der Traum durch die Trostrunde doch noch an den nächsten ChaChaCha-Meisterschaften teilzunehmen geplatzt.2 Blitz-Schock-Outs in einer Minute katapultierten ihn an den Tresen. Der restliche Vorstand durfte zumindest noch etwas länger würfeln. Einzig unser lieber Knosi kam eine Runde weiter, bis auch er zum dementen Saufen verdammt war. Nun konnte sich die Dementia wieder der Pflege der sozialen Kontakte widmen. Zumindest bei den Schockern, die ebenfalls schon rausgeflogen waren. Eine wichtige Regel wurde von einem Schocker an diesem Nachmittag / Abend leider nicht berücksichtigt:
Schlafe niemals vollgesoffen inmitten einer Menge strammer Schocker auf einem Stuhl ein !
…denn dann wirst Du richtig schön geschmückt:
Zwischenzeitlich wurde dann auch noch das Finale ausgespielt. Der liebe Vereinsarzt, auch genannt: One-Tempo-Pitto, stand wie angewurzelt an einer Stelle und beobachtete das Finale. Dies verwunderte etwas, da seine weibliche Zielgruppe 45+ zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Spielbetrieb teilnahm. Vielleicht hielt er sich aber auch nur für den Notfall bereit denn einige Final-Schocker befanden sich jenseits der drölf Promille Grenze. Ende des Finales. Es gibt Sieger und Verlierer. Siegerehrung. Freude. Lachen. Busen. De Paaarty (After-Schock-Party)
Der Übergang vom Finale zur After-Schock-Party verlief fließend. Genau so verlief übrigens auch der Übergang zur 2. Muttersprache. Endlich Party, endlich den Jäger rauslassen. Verschiedene Zielgruppen-Segmente wurden kategorisiert und nach einem ausgefeilten Kommunikationsplan werblich angesprochen. Dies klappte mal besser und mal bessererer.Ach so, auch hier wurde Bier getrunken. Irgendwann wollte unser Pressesprecher ins Hotel fahren. Eigentlich wollte dies alle. Dies war allerdings bevor die einzelnen Zielgruppen segmentiert wurden. Also fuhr unser Pressesprecher alleine mit Nobby ins Hotel..... oder doch nicht? Vorher entpuppte sich der Pressesprecher allerdings als absolutes Tanzass. Dem interessierten Publikum erklärte er das Geheimnis aller Tänze: 2 und 4 und 2 und 4 und 2 und 4. Der Vereinsarzt konterte zwar mit: One-Tempo. Das reichte allerdings nicht aus denn dann berichtete der Präsident von einer Figur, die problemlos in jeden Tanz eingebaut werden kann: Die Promende. Sofort wurden diese neuartigen Schritte, Figuren und Rythmen gecheckt und für sehr gut befunden. Die Dementia kann eben mehr als nur Ölikat. Einen ausgesprochen kreativen Kommunikationsplan erarbeiteten sich 3 absolute Senkrechtstarter in dieser Branche. Wichtig war hierbei die werbliche Ansprache durch 3 komplett voneinander abgegrenzte Kommunikationskanäle. Dies sah in etwa so aus: 3 Gestalten, nennen wir sie einfach mal Vize, Schatzmeiser und Knosi, pirschten sich langsam an die Beute heran, um dann völlig überraschend mit leicht rythmischen Bewegungen und lockeren internen Dancefloor-Gesprächen auf sich aufmerksam zu machen. Die Beute war von dieser Strategie so überrascht, dass auf der Stelle ein Wear-Out Effekt einsetzte. Dies wiederum verwirrte das Kommunikationstrio so, dass sich nur noch Schatzmeiser und Knosi synchron bewegten und der Vize etwas aus der Reihe fiel.So was darf man sich natürlich in dieser Branche nicht erlauben. Sofort wurde dies vom Werberat, nennen wir ihn mal Vereinsarzt und Präsident, aufgenommen, der unweit dieses Geschehens die Kampagne überwachte. Um das Geschehen zu dokumentieren, wurden diverse Figuren, Bewegungen, Haltungen etc. speziell vom Werberat noch mal vor Ort einstudiert. Einen Dank möchten wir an dieser Stelle an den Vize richten… Nachdem der Werberat sich offiziell zu erkennen gab, ließ man die Kampagne langsam auslaufen und begab sich zwecks Schadensbegrenzung direkt zum Werberat… Der Abend ging nun dement zu Ende. Mit Nobby (war er es ?) sind wir dann wieder ins Hotel gefahren. Die 3. Deutsche Meisterschaft war vorbei.
Natürlich hat der Demenznebel in der Zwischenzeit einige Details verschluckt.
So muss da sein. Ergänzungen bitte an den Vereinsarzt richten. In diesem Sinne, Degüntilo ! Es grüßt Der Demenzprotokollist
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Nach den ersten Worten des Präsidenten Wolfgang (Schrotti) kamen mir fast die Tränen. Sehr vorbildlich war seine Muttersprache bereits auf diverse Fremdsprachen vorbereitet. Zu diesem Zeitpunkt fehlten uns noch so einige Würfel, go´s. Hut ab.
Bräsige Hirsen überall. Vor dem ersten Waschgang bemerkte der Präsident den ersten vorbildlichen Demenzanfall. Es fehlte die Präsidenten-Zahnbürste inkl. Zubehör. Da musste schnell der Vereinsarzt kontaktiert werden, weil dieser ja schon im Landeanflug auf das Hotel Sängerhof war. Er befreite den Präsidenten dann aus seiner dementen Lage und kaufte an einer Raststätte das benötigte Präsidenten-Equipment.
Nun war Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Pott, Busen, Bier ! Immer wieder nett anzusehen waren die Promo-Damen von SchockSport.de, die überall für Stimmung sorgten… Auf die Frage, ob wir ihnen beim Verteilen von Flyern etwas behilflich sein würden, kam es wie aus einer Kehle:"Ükalimi." Dies bedeute so in etwa:"Wöpooka." Also verteilten wir schön die SchockSport.de-Flyer. Neben weiteren Vorständlern hat sich der Präsident besonders um den Herren-Pott gekümmert. Schön an die Fliesen geklebt und an Waschbecken gelegt. Und dies in regelmäßigen und immer kürzer werdenden Abständen, weil bei jedem Pottgang die zuvor distribuierten Flyer vergriffen waren.
Unser getarntes Ziel war, den Gegner mit dementen Gesprächen vorab zu verunsichern und somit zum Verlieren zu zwingen. Dies hat besonders der Präsident vorbildlich begonnen. Allerdings dann nicht mit der nötigen Konsequenz zu Ende geführt. Nach ca. 63 Sekunden war für ihn der Traum durch die Trostrunde doch noch an den nächsten ChaChaCha-Meisterschaften teilzunehmen geplatzt.
Der Übergang vom Finale zur After-Schock-Party verlief fließend. Genau so verlief übrigens auch der Übergang zur 2. Muttersprache. Endlich Party, endlich den Jäger rauslassen. Verschiedene Zielgruppen-Segmente wurden kategorisiert und nach einem ausgefeilten Kommunikationsplan werblich angesprochen. Dies klappte mal besser und mal bessererer.