|
Dienstag, 21. September 2010 |
Die 10. Knobelfahrt erfüllte alle in sie gesetzten Ansprüche: Demenz, Schocken, Bier und auch nichtsoganzjugendfreies wurden geboten. Auch der Bildungsauftrag kam nicht zu kurz: so traten wir in einen Austausch mit fremden Schockkulturen, lernten bedeutsames über die Biologie eines Ferienparkes und führten bahnbrechende Experimente zur Physik des Schockens durch.
Die zehnte Ausgabe führte Dementia 04 zurück an eine alte Wirkungsstätte, den Ferienpark
"Limburgse Peel", aus früheren Zeiten besser bekannt als "Center Parc
Loohorst". Und so fanden wir unser Ferienhaus exakt in der Möblierung vor, die uns schon beim letzten Mal so begeistert hatte. Vor allem die dezente Beleuchtung der Spieltisches machte ein beherztes Eingreifen notwendig. Der Zeuchwart half hier mit seinem buchstäblich letztem Hemd aus.
 Dem Charakter einer Bildungaspekte wurden diese Knobelfahrt an allen erdenklichen Stellen gerecht. Besonders hervorzuheben ist hier die reichhaltige Flora und Fauna des Parkes - letztere besteht fast ausschließlich aus Enten. Im zugehörigen Teich wurde Spielgerät auf seine Schwimmfähigkeit hin getestet - und das mit teilweise verblüffenden Ergebnissen (auch im Fachjargon sogenannte "Dreckswürfel" schwimmen nicht). Ferner stellten wir fest, dass Bier gefrieren kann - wenn man vergisst, es rechtzeitig zu trinken. Die verschiedenen Vorführungen dieses Effektes waren der Knoff-Hoff-Show würdig.
Auch unter knoblerischen Gesichtspunkten lernte Dementia neues. So wurden wir von zufällig ebenfalls anwesenden Fussballamazonen in neue Fachbegriffe des Schockens eingeführt. Von "Schalke" bis "Schina" konnte wir uns neue Termini und somit vergessenswertes aneignen. Im Gegenzug stellten wir die heilende und erholsame Wirkung vor, die die Schock-Kappe auf WürflerInnen von "Schalke" bzw. "Honecker" ausübt. Sportlich wusste vor allem der Schatzmeiser zu überzeugen. So konnte er mit dem Tagessieg auf der Knobelfahrt den Abstand auf den tabellenführenden Präsidenten deutlich verringern.
|